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Laura und Vera

Eigentlich sollte man sich Sonntags ja maximal für den Anruf bei einer Pizzeria bequemen und den ganzen Tag Jogger tragen. Nicht so aber vor ca. 3 Wochen. Denn da war wieder mal Shooting angesagt.

Ich war jetzt wirklich schon unglaublich oft im Arkeburger Moor, meiner favorisierten Foto-Location. Nicht aber an diesem Tag. Denn unsere kleines Kuhkaff Millionenmetropole im Huntetal birgt noch viele, viele, andere, coole Spots. An diesem Tag sollte es also das “Herrenholz” sein. Wald. Bäume. Laub. Farben. Sehr stimmig für Herbstportraits also.

Ich hab in letzter Zeit wirklich sehr viel mit Licht gespielt. Viel(!) Licht. Ich glaube in den letzten Wochen hatte ich kaum mal die Blende offen, sondern eher so f/8 aufwärts. Ich hatte mal wieder so richtig Bock auf eine schöne Bokeh-Suppe. Bietet sich ja auch supi an für Portrait-Sachen. Gesagt, getan.

Zum Setup: Ich habe so gut wie alles mit dem 50mm f/1.8 gemacht. Bokeh super, Abbildungsschärfe ausserordentlich. Hinzu kam zur leichten Verstärkung des Available Lights ein 430 EX II Aufsteckblitz mit Bouncer. Wir hatten die Sonne ziemlich tief im Rücken stehen. Perfektes Timing also, um genau diese mit einzufangen. Der Blitz wirkte also indirekt von vorn, diffus und nur zum Aufhellen in sehr geringer Leistung.

So. Vorhang auf, für die Schwestern Laura und Vera. Wobei Zweitere meine kleine Dame ist.

Herbstlich

Das ist das Gute an einer peinlichst gepflegten Lightroom-Bibliothek. Man kann problemlos durch all seine Fotos stöbern ohne sich durch irgendwelche Ordnerstrukturen klicken zu müssen. Als das erste Foto meiner Kamera entsprang, begann ich mich mit Adobe Lightroom zu beschäftigen und habe es heute neben Photoshop nahezu täglich im Einsatz.

Dieses Foto entstand vor ca. einem Jahr. Wie organisiert ihr euch? Adobe Bridge? Ebenfalls Lightroom? Oder oder oder?

Blacksession

Neulich in den Lagerhallen einer Speditionsfirma hier in meiner Nähe. Ein kleines Sneek Peak hatte ich ja bereits vorweg gezeigt.

Nun ja, was gibt es schon gross zu sagen. Mario, Nadine, Vanessa, Lennart, Vera und ich fanden uns dort am frühen Abend ein um ein wenig zu shooten. Es galt ein paar Lichtsituationen zu testen und “warm” zu werden mit dem entfesselten Blitzen. Alle hatten hier und dann mal die Kamera in der Hand und probierten. Ziemlich cooler “Spontan-Abend”.

Was man schnell feststellt: Man kann sich direkt von der offenen Blende verabschieden. Wir haben uns dann im Einklang mit unserem portablen Studioblitz auf Blende 8, 1/200, ISO 200 geeinigt und dann ging es auch schon los.

Wir haben auch direkt ein “Tethered-Shooting” mit aufgezogen um die perverse Schärfe bei Blende 8 nochmals am Rechner kontrollieren zu können.

Man muss schon sagen, das macht alles sehr, sehr viel Spass und allesamt erfreuten sich bereits vor Ort an den Fotos. Nachfolgend ein kleines Timelapse wie wir aufgebaut haben und eine Auswahl der entstandenen Fotos.

Ganz klar hier und da mal überbelichtet, mal den Fokus nicht passend. Aber das Alles war ja auch “mal so” zum testen. Great Shots!

Vorher/Nachher – achim_vera_rageface.psd

Mülleimer entfernt. Müll auf dem Boden entfernt. Lampenmast entfernt. Personen hinten entfernt. Rasen ergänzt. Sprechblasen rein. Tadaaa!

Dotti

Aaaaah, herrlich. Endlich mal wieder ein Shooting am vergangen Samstag gehabt. Diesmal ein Einzel-Shooting. Die sind mir auch irgendwie am liebsten. Das gab es ja zuletzt mit Bettina, was auch sehr gute Fotos lieferte.

Tatsächlich muss ich sagen, das so langsam ein gewisser Plan mit den Shootings dazu kommt. Location ist meist vorab schon mal geklärt und das Grobe “Was wollen wir eigentlich machen?” wird, wenn auch in groben Zügen, schon mal besprochen.

Das ist super und macht das Shooting an sich wesentlich entspannter. Auch der Umgang mit meinen Models fällt mir immer leichter.

Bei meinem letzten Baby-Shooting mit Ellen habe ich ja bewusst mit Blitzen gearbeitet. Was bei Ellen zwingend erforderlich war (Indoor-Shooting), nahm ich bei Dotti ebenfalls hinzu.

Es macht wirklich viel mehr Spass mit weichem Licht (Blitz + Durchlichtschirm) zu arbeiten. “Available Light” kann nahezu völlig ignoriert werden. Jede, wenn auch schattige Ecke, kann sofort genutzt werden um tolle Fotos zu schiessen.

Fazit: Mehr mit Kunstlicht machen und tolle Fotos produzieren. Dementsprechend war die Ausbeute auch erfreulicher Weise sehr hoch. Von 160 Aufnahmen habe ich knapp 30 durchreichen können.

Hier eine kleine Auswahl:

Hier noch ein Foto von Kater Karlo, der uns fast das ganze Shooting begleitete und sich gleich zweimal in Dottis Auto schleichen konnte.
Bad-Ass!

achim_vera_rageface.psd

Berlin – Park Inn Hotel

Auf diesem Hotel, oben auf der Panorama-Dachterrasse, enstand das Berlin Skyline Panorama.

Arkeburger Moor

Vanessa

Die letzten Tage meines dreiwöchigen Urlaubs gehen dahin. Zeit, nochmals mit dem Fotoapparat (Fotoapparat sagt man viel zu selten) loszumarschieren und ein wenig zu shooten. Nun war es relativ spontan gestern und da kam mir in den Sinn, dass ich ja das schönste Patenkind den schönsten Patenteenager der Welt habe und selbige auch sehr fotointeressiert ist. Ich werde wohl in Zukunft öfters mit ihr losfahren und auch ggf. hier und da mal ein paar Dinge zur Fotografie erzählen.

Coole Fotos, cooler Blick. Hier also eine kleine schwarz/weiss-Serie:

Mein Favorit ist hier ganz klar Nummer 3. She is a real beauty!

Ellen

Wie die Zeit doch vergeht. Der Ein oder Andere kann sich vielleicht noch an mein erstes, ernstzunehmendes Shooting erinnern. Nämlich das mit Alex und Irina. Nun konnte man den Fotos sicherlich entnehmen, dass Irina entweder unfassbar viel Bier trinkt oder eben zu jenem Zeitpunkt schwanger war.

Natürlich ist zweiteres gemeint und die kleine Ellen ist bereits 2 Monate ein quicklebendiger Erdbewohner. Die Beiden sind also wieder an mich herangetreten und fragten ob ich ein paar Fotos ihres Nachwuchses machen kann. Ich sagte zu und gestern Nachmittag fanden wir uns in ihren Räumlichkeiten wieder.

Ich hatte mir im Vorfeld überlegt mit zwei Blitzen zu arbeiten. Ziel des Tages war: Keine Schattenbildung. Ich wollte den kleinen Wurm komplett “ausleuchten”. Es sollte so wirken, als wenn sie auf einer Wolke schwebt.

Dies hat dann auch schlussendlich geklappt. Sogar den internen Blitz der Kamera habe ich genutzt. Den internen zum aufhellen und noch einen weiteren Speedlite 320EX Blitz zum kompletten aufhellen. Diesen löste ich über Funk in der Slave-Funktion aus. Als Hintergrund spannten wir noch 2 weisse Laken hinter die eigentliche Kulisse. Dieses sollte mir dann auch noch im Nachgang, seitens Photoshop, das Freistellen erleichtern.

Ich könnte euch jetzt natürlich mit zahlreichen Fotos der kleinen Ellen fluten, aber wir drei haben uns auf eine klitzekleine Auswahl hier im Blog geeinigt. Ich habe mir nun zwei herausgesucht, die meine persönlichen Favoriten sind.

Es gibt nichts cooleres als Menschen zu fotografieren. Da kann auch kein Panorama-, Timelapse-, Tiere- oder sonstiger Kram mithalten. De facto.

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