
Puh, lang nichts mehr gebloggt. Das muss aber nicht heissen, dass nicht fotografiert wird. Tatsächlich passiert ziemlich viel momentan und der Haufen an ToDo-Blogbeiträgen wird immer größer. Halb so wild, immer mit der Ruhe. Kommt Zeit, kommt Blog. Oder so.
Erst letzten Donnerstag hatte ich Abends ein kleines Business-Portrait-Shooting, wobei Fotos für Bewerbungen entstanden sind. Ich hatte mich natürlich im Vorfeld ein wenig vorbereitet und festgestellt, dass bei Business-Portraits gerne ein neutraler, grauer Hintergrund gewählt wird. Diesen habe ich dann kurzerhand bei Calumet erworben. Ich wollte ihn sowieso schon lange Zeit kaufen, weil ein grauer Hintergrund die perfekte Grundlage für eine Fotomontage ist. Stichwort: Überlagern, statt freistellen.
Wie dem auch sei. Um das Licht einzustellen, kam Mario ins Spiel. Zwei Schüsse wurden abgesetzt und das Licht war meines Erachtens passend. Ich mache das alles nach Auge, Bauchgefühl und dem Histogramm der Kamera. Einfach aus dem Grund, weil ich für einen korrekten Belichtungsmesser momentan noch zu geizig bin.
Zu Hause habe ich mir dann eines der beiden “Lichttest-Fotos” geschnappt und bin für eine Stunde in Photoshop abgetaucht. Eigentlich wollte ich nur testen, wie das Freistellen klappt. Doch ich war so angetan, dass folgendes Foto enstanden ist:

Mal sehen, eventuell ziehe ich eine ganze Serie in dem Stil, wie oben, auf.
Zum Setup: Zwei Blitzköpfe, je 200Ws (zirka), von links und rechts. Geblitzt wurde durch Durchlichtschirme. EXIF: 1/200s, f/10, ISO 100.